Goldrain

logo1-2 05. Dez. 2014, 19 Uhr
im Rahmen von ReiheM
Gold + Beton, Ebertplatzpassage


“We ask whether there exists information that is regularly communicated across an open outcry pit but cannot be easily transmitted over a computer network. Any signals that convey information regarding the emotion of market participants-fear, excitement, uncertainty, eagerness, and so forth-are likely to be difficult to trans-mit across an electronic network.”
 

Joshua Coval and Tyler Shumway (1890)

 

RYBN, flashcrash, Festival, Köln Noise, angewandte akustik

flashcrash – RYBN (F)

Am 6. Mai 2010, gegen 14:40 Uhr fiel der Dow-Jones-Index in weniger als zwanzig Minuten um 900 Punkte. Die Verluste beliefen sich auf eine Billion US-Dollar. Nach diesem Vorfall wurden alle Transaktionen, die an diesem Tag zwischen 14:40 und 15:00 Uhr getätigt worden waren, für ungültig erklärt. Grund für den plötzlichen Kurseinbruch, der als „Flash Crash“ bezeichnet wird, waren Rechenfehler der automatischen Handelssysteme, der sogenannten Trading-Roboter, die automatisch großvolumige Geschäfte abwickeln.

Trotz seiner Virtualität eröffnet der Vorfall einen Einblick in die Architektur der Finanzmärkte, deren Dimension und Geschwindigkeit jedes menschliche Maß übersteigen. Roboter feuern in Sekundenschnelle tausende Aufträge ab und überfluten in einer „Quote Stuffing“ genannten Strategie den Markt mit Millionen falscher Informationen, die das wahre Ziel der Geschäfte verschleiern.
Den Trend zu komplexen automatisierten Handelssystemen an den heutigen Börsen kommentieren RYBN.ORG durch Entwicklung eines eigenen Trading-Roboters für Anlage- und Spekulationsgeschäfte. Das autonome Programm kann über einen Online-Broker-Aufträge platzieren, Aktien kaufen und verkaufen. Ein internes algorithmisch arbeitendes System trifft die Handelsentscheidungen, die aber auch durch externe, arbiträre Parameter beeinflusst werden können.
In Flashcrash übersetzt das Französische Kollektiv RYBN durch ihre selbst entwickelte Open Source Software die Algorithmen und Funktionsweisen des Flashcrash in eine feinmaschige und deftige Soundperformance.

RYBN.ORG is an extra-disciplinary artistic research platform, funded in 2000 as a web entity, disseminated into several servers all over the internet and physically present in Paris, Montréal, Berlin and Bruxelles. RYBN.ORG operates through interactive & networked installations, digital/analog visual cross-performances and pervasive computing.

Their projects refer as well to the codified systems of the artistic representation (aesthetic, painting, architecture, avant-garde, music) as to the socio-politic and physical phenomenons, exploring various fields such as economics, data mass analysis, perverted artificial intelligence, disrupting auto-learning, language and syntaxes, sensory perception and cognitive systems.

Their work have been shown in numerous contemporary art exhibitions and media art festivals, such as Ars Electronica, Transmediale, ISEA, Elektra, Cellsbutton, and museums and institutions like the ZKM, LABoral, le Centre Pompidou, La Gaîté Lyrique, ZKM.

www.rybn.org

 

Festival für angewandte Akustik, FFAA, 8GG, China, Noise, Köln

The air has been broken – 8GG – Fu Yu & Jia Haiqing (Beijing, China)

Das Multimedia Duo 8GG aus Beijing besteht aus Fu Yu und Jia Haiqing. Ihre Arbeiten decken ein großes Feld von Disziplinen ab. Hierzu gehört unter anderem Medienkunst, Webkunst, interaktive Kunst, Klangkunst, Videoinstallationen, aleatorische Musik und experimentelles Theater. 

8GG is a Newmedia duo in Chinacomposed of Fu Yu and Jia Haiqing .Their works include music, video, installation, drama, and web art. Their works challenge our habitual interactions to the outside world, and demonstrate new possibility of engaging with media in both public and gallery space.

Most of Their interactive installation allows viewer to take part in the works. The special programmed sensor reacts accordingly to the viewer’s action to provide different sequence and result.

8gg has shown in ArtsElectronica Austria, EXCESS new media festival in Australia, VELOCITY Festival of Digital Culture in UK, FILE in Brazil, Shanghai Biennial, Kunst-museum Bern,Centre Pompidou,ICA London, P.S.1 Contemporary Art Center New York and other occasions.

www.8gg.com

 

 

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Oulipop
Till Bovermann & Sara Hildebrand Marques Lopes (D)

Von dem Einkommen einer Kassiererin im Billigdiscounter können viele Beschäftigte im Biosupermarkt nur träumen…”

Oulipop: 2 Performers, 1 Laptop, Manipulation der Texte nach Oulipo-Regeln. Jeder Tastendruck löst einen Prozess aus, der die Zeichen des aktuellen Textes in eine Reihe von Befehlen für eine fiktive CPU übersetzt und in Sound umwandelt. Durch jede Veränderung des Textes wandelt sich der zunächst sinnvolle Text in Unsinn, bevor er sich schließlich zu einer neuen und oft überraschende semantische Bedeutung zusammensetzt.

Till Bovermann forscht zu taktilen und auditiven Schnittstellen am Media Lab Helsinki. In seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt er sich mit der Beziehung zwischen digitalen und physischen Welten.

Sara Hildebrand Marques Lopes, geb. 17.04.1980 in Mönchengladbach. 1998 – 2001 Ausbildung zur Pferdewirtin Schwerpunkt Trabrennfahren, 2003-2006 Ausbildung als Arzthelferin, 2009-2011 Studium Kommunikationsdesign an der FH Düsseldorf. Ab 2011 Studium Kunst und Medien an der UdK Berlin. Seit 2014 Absolventin und z.Zt. Meisterschülerin bei Alberto de Campo.

angewandte Akustik, Bazel, Festival, Köln  Ewelina Chiu, Daniel Vlček

 

b ɑ ː z ə l (PL/CZ)

Ewelina Chiu und Daniel Vlček (PL, CZ) reisen ebenso gern über Land und über das Meer wie durch den Hypertext. bɑːzəl ist ein audiovisuelles, elektroakustisches, kritisches, künstlerisch poetisches Duoprojekt. In multimedialen Performances nehmen sie Wortwörtliches und metaphorische Zweckmäßigkeiten eines Ortes auf, um sie mit der Beliebigkeit der Virtualität zu konfrontieren.

mit herzlichen Dank an Motel Spazie, Arnheim für die Zusammenarbeit!

bazel on the web

Bending Reality

“homebase” – The IMM Soundstormers

17:30 – 21:00 Ticketshop
Das Basislager der Klangstürmer: während eine Gruppe von Studierenden des IMM 48 Stunden lang akustisches Schwemmgut zwischen Düsseldorf und Köln entdeckt, erforscht und sammelt, wird der Ticketshop am Eingang des Kinos in eine Kontrollstation verwandelt, in der alle Daten der Expedition empfangen und verarbeitet werden. So werden Festivalpublikum und Passanten über die Aktivitäten der Klangsturm-Mannschaft auf dem Laufenden gehalten.
Die Datenübermittlung erfolgt parallel mit Hilfe modernster sowie antiker Technologie!

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Peng Yu & Auriel M. Reich: Performance

18:00 Kino 8

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“Mr. Monodread and the League of Automatic Radios” Jonas Hummel

18:30
Mr. Monodread and the League of Automatic Radios aka das IMM-Rundfunkorchester: In einer installativen Performance werden manipulierte Radios über DIY Controller-Schnittstellen in einem Computer-Netzwerk zu einer radiophonen Gesamtcollage verbunden. Was ist das Verhältnis zwischen Medien, Konsumenten und Autoren – im Netzwerk der Maschinen wird der Empfänger zum Instrument.

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“Outer scan” Kateřina Bílková (CZ), Fabian Scharpf (DE)

19:00 Kino 11
Live audiovisual performance on scanner with all personal clothes and necessaries brought from Prague to Koln in backpack.

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Bara & Bashka from Prague: site-specific Intervention

19:30 Kino11
Eine Theaterautorin und eine Videokünstlerin auf einem Marsch durch die Kölner City, das kleine Interview-Besteck in der Handtasche: Psychonavigation im “Land der Stummen”

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“hidden” Tina Wilke, Nadja Krüger, Dominik Hildebrand

20:00 Kino11 – Filmscreening mit Live-Vertonung
Drei Menschen landen auf einer menschenleeren Insel. Einer der Gruppe macht sich auf, die Insel nach seiner Methode zu erforschen.
Er findet und dokumentiert Zeichen und Spuren, die ihn allesamt in die Irre führen. Aber was war der Grund der Exploration?
Ein Schwarz-Weiß-Endzeitfilm, der mit Erwartungen und filmischen Ton-Bild-Konventionen spielt und live mit synthetisch erzeugten Sounds (software SuperCollider) von drei Musikern über ein 8-Kanal-Surround-Soundsystem vertont wird.

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“six degrees of freedom” Alberto de Campo, Joker Nies and very special guests

21:00 Kino11
In dieser aufwühlenden Impro-Session trifft der versierte Klangprogrammierer de Campo, der mit seinen Software-Instrumenten die klangliche Handschrift von Grössen wie Florian Hecker und Marcus Schmickler mitprägt, mit Joker Nies, der Kölner Legende des circuit-bending und Überraschungsgästen aus L.A. zusammen: Mona-Jean Cedar – Gebärdensprache/Lyrik/Tanz, Jeffrey Boynton – Circuit-Bent Instruments

Gallery

Proximate – UFA-Palast

Installationen , Konzerte, OpenSoundLAB mit Workshops, Interventionen und Lectures

ehem. UFA Palast, Hohenzollernring 22-24
U 1/7/12/15 Rudolfplatz oder
U 3/4/5/12/15 Friesenplatz

Öffnungszeiten:

Konzerte: So, Mo, Do, Fr, Sa: ab 19 Uhr
Ausstellung : 17-21 Uhr
Workshops: Mo, Di 14-17 Uhr
OpenSoundLAB: Mi, Do 14-17 Uhr

Die Sammlung, die Umwandlung, ein wohlüberdachter Missbrauch, die Verortung und die performative Kontrolle bzw. deren Verlust als Strategie der Klangerzeugung: am Sonntag eröffnet das Festival für angewandte Akustik mit fünf verschiedenen Positionen der Klangerzeugung und Erforschung seine Pforten. Nicht zuletzt freuen wir uns, dass der Dialog in Form improvisierter improvisierender Duos Einzug gehalten hat.

Aufgrund simultaner Konzertplanung proben wir zwischendrin spontan den Aufstand im alltäglichen Ringleben mit einer akustischen Intervention des gleichzeitig stattfindenden “Feral Chor” von Phil Minton. Wir freuen uns auf 54 Künstler aus Düsseldorf, Köln, Berlin, USA, Indonesien, China, Tschechien und Belgien und eine Woche am Kölner Ring.

Zwischen Großraumdisko und Designeroutlet eröffnet am 07. Juni 2011 im ehemaligen UFA-Palast auf dem Kölner Ring das zweite Festival für angewandte Akustik. In den 14 Kinosälen haben sich experimentelle Installationen und Konzerte rhizomartig zum Thema proximate/digest ausgebreitet. Die Arbeiten der Studenten sind im Semester auf den Ort bzw. das Thema zugeschnitten worden.
Legt man das Ohr auf das Holz, den Asphalt, an die Haut seines Gegenüber hört man die Holzwürmer raspeln, die Kanalrohre arbeiten oder den Puls rauschen. Das Festival für angewandte Akustik thematisiert mit seinem städtisch verankerten, rhizomartigen Charakter Schnittstellen zwischen Material und Sound, Handlung und Klangerzeugung und knüpft an das letztjährige Festival an, indem wir vom Genuß des Essens unter die polierte Oberfläche der gentrifizierten City in die Kanäle des städtischen Verdauungssystems abtauchen; wir erkunden im Untergrund das Verdrängte, Verstaute, Unverdaute: Was unter uns ist und niemand wissen will; was jeder braucht und niemand beim Namen nennt: Sound ist unser implizites Medium, diese Dinge zutage treten zu lassen.

Mit der Neugierde der mikroskopischen Ertastung und dem durch Reibung erzeugten Spannungsfeld zwischen Innen- und Außenwelt werden neue Aspekte unserer Umwelt entlüftet, konkretisiert und als bewusste Wahrnehmung recycled. Klang und Noise, digitales und analoges wird zum Verbindungsglied zwischen menschlichen Handeln und Materialien als Verdauungsweg von Wahrnehmung und schlussendlich als prozessorientiertes Format für die Klangerzeugung und die künstlerische/musikalische Praxis genutzt. So wird die menschliche Handlung im städtischen Raum zum Material der Klangerzeugung und Stethoskop für die erweiterte Wahrnehmung. Das Festival versteht sich als Formgebung einer sonst als spurenlos verstandenen Wahrnehmung: dem Hören.

Es verbindet Konzerte, Installationen, Interventionen und Theorie und öffnet verschieden Verständnismöglichkeiten die Tür zur akustischen Kunst und deren Materialien: für Studierende der Partneruniversitäten als Seminarschwerpunkt öffentlich präsentierten Projekten, und für Besucher als Festivalwoche an aufregenden Orten der Stadt und eine Öffentlichkeit, die sich vielleicht gar nicht bewusst ist, dass sie gerade ein Konzert besuchen.

 

 

 

Installationen tägl. 17-12h, Sa. 11.6. ab 14h

“IB:SC” HONF : Aus religiösen Gründen ist der öffentliche Konsum von Alkohol in Indonesien verboten. Dies steht im kulturellen Widerspruch zur traditionsbehafteten Herstellung von Alkohol innerhalb der verschiedenen ethnischen Gruppen. Intelligent Bacteria – Saccharomyces cerevisiae ist akustisch-performative Installation und künstlerisches Forschungsprojekt zugleich. Inhaltlich reagiert es auf die hohe zahl von Vergiftungen und Todesopfern, die die illegale, nicht sterile Alkoholherstellung in Indonesien zu verantworten hat. Große Teile der Bevölkerung produzieren unwissentlich giftigen, ungenießbaren Methanol, denn traditionelle und moderne Fermentationstechnologien müssen korrekt angewendet werden, damit am Ende sicherer, trinkbarer Alkohol heraus kommt.
Das Projekt ist eine kollaborative Arbeit, die Kunst und Biotechnologie vereint: Mithilfe von DIY und Open Source-Technologien soll der öffentlichkeit der Umgang mit Alkohol wieder näher gebracht werden, indem die Installation u.a. zeigt, wie man auf sichere und kostengünstige Weise vom Reichtum tropischer Früchte, die ja zu alkoholischen Getränken fermentiert werden können, profitiert.

 

“make it audible – situative research” Lukas Vogel: Die wenigen Orte, an denen die “Eingeweide” einer Stadt das Tageslicht erblicken, fallen uns meist gar nicht auf. Während des Festivals werden solch Orte ausfindig gemacht, erforscht und mit diverser Elektronik hörbar gemacht. Im Laufe der Woche entwickeln sich Einblicke und Aufdeckungen in unsichtbare Strukturen in und um das Kino entstehen.

 

“Paketzentrum47” Lukas Truniger Die Mehrkanal-Klangskulptur Paketzentrum47 ist von den Nachforschungen über Vertriebswege, Herstellung und materieller Zusammensetzung eines Laptops inspiriert. In diesem Prozess wurden die Ausgangselemente der Arbeit gefunden: -Verpackungsmaterialien von Unterhaltungselektronikartikeln -Bilder von den Rohstoffen, die für die Herstellung eines Laptops gebraucht werden -die Aufnahme eines Mini-Recorders, der im laufenden Betrieb verschickt wurde Diese leicht und im Überfluss verfügbaren Bestandteile werden zu einer audiovisuellen, recyclierbaren Installation zusammengefügt, um den einzelnen Elementen eine neue
Funktion zu geben. http://vimeo.com/21232732 .

 

“Braindead – eine 13 Kanal-Installation” von Yi-Ling Lam: Der ultimativ-trashige Film “Braindead” (1992) von Peter Jackson, ist bundesweit beschlagnahmt, doch erfuellte er alles, was das Kino-Herz begehrte: von Action bis Love Story ueber Horror und das alles komplett als Comedy. Was in der Installation übrig bleibt ist eine gekippte Kinosituation, vor sich hin vegetierende Lautsprecher in einem verlassenem Kinosaal. Yi-Ling Lam’s Arbeit fokussiert sich auf Performances, Konzerte mit Klavier & Live-Elektronik, intermediale Installationen als auch Filmmusik.

 

Mr. Monodread & The League of Autmatic Radios ist eine Auskopplung des IMM Rundfunkorchesters aus Düsseldorf. In einer installativen Performance werden manipulierte Radios über DIY Controller-Schnittstellen in einem Computer-Netzwerk zu einer radiophonen Gesamtcollage verbunden. Durch die Verschmelzung analoger Klangproduktion und Radiotechnik, digitaler Netze und Hardware-Programmierung entsteht ein Gefüge aus Technologien, die fast ein ganzes Jahrhundert umspannen. Was ist das Verhältnis zwischen Medien, Konsumenten und Autoren? Das Ensemble versucht, auf spielerisch/musikalische Weise zu Antworten zu gelangen – durch eine improvisierte Klangkunstperformance für ein wahrhaft “radiophones” Orchester: die Sendung wird zum Instrument. Spielzeiten mit Jonas Hummel: Mo. 18:30 Uhr, Di. 18:30 Uhr, Do. 18:30 Uhr, Fr. 18:30 Uhr .

 

“Active und Active Ver 2.0” Jongwon Choi Wenn zwei Elemente aufeinandertreffen entstehen Restprodukte, Überhangsprodukte, gegenseitige Verdauung oder Verlobung. Jongwon Choi erforscht dieses Aufeinandertreffen von Sound, Wasser und Laser. Das was dabei produziert wird, heißt den Besucher des UFA Palasts willkommen.
“Interference” Sang Jun, Yoo Irgendwo zwischen all der verschiedenen Bedeutung und unendliche Vielfalt von Informationen über die Erde, will das Gehirn wahrnehmen oder erleben bestimmtenSache. Es bezieht sich nicht nur körperliche Strukturen der menschlichen den Eingang, sondern auch die endlose Bewegung in Richtung der betrachteten Situation. Human eigenen Perspektiven sind ständig durch endlose Begegnungenbestritten. Und die Zeit ist begrenzt auf unbegrenzte mögliche Interpretation zu erforschen. Es ist jedoch nicht zu einem Verlust an Informationen in unserer Erfahrung ist es gerade nicht zu entdecken. Durch aufschlussreich eigenen Interesse zu einer Kreuzung an Modularität, die angezeigt wird angetroffen Zugang, konnten wir erkunden den Weg der eigenen Perspektive und zum anderen.

“Hans Richter – Rhythmus 21” Gerarld Schauder Der abstrakte Stummfilm “Rhythmus 21” von Hans Richter (1921) wird mit Hilfe von Ton auf einem Oszilloskop angezeigt. Der zu hörende Stereoton wurde dafür programmiert – durch die Analyse des Tones wird der Film direkt auf einem Ozilloskop erzeugt. Die gezeigte Skulptur entspricht dann wiederum der dreidimensionalen Darstellung eines Standbildes aus “Rhythmus 21”.

 

Workshops:

111108_SoundstormersThe Soundstorming walkshop is an investigation into the spatial and acoustic affordances of public space and found places. Similar to the process of brainstorming, the pretext of Soundstorming is to provide a context in which participants explore different listening modes and develop site specific interventions. The walkshop is six days in length and it is designed as a four days walk followed by a debriefing session and final presentation to the audience of the festival.

With a particular emphasis on listening modes and sound-space relations Davide Tidoni realizes a variety of works that include site specific interventions, acoustic territory explorations as well as sound ethnography fieldworks and listening workshops. He has presented his work at the Barbican Centre – London (2012), the Ars Electronica Festival – Linz (2011), the Venice Architecture Biennale (2010), the School of Humanities and Social Sciences, University of Exeter (2009).

 

electric birds

Da die Vogel-Fauna in den Städten bekanntlich unter erheblichem Stress leidet, mit den steigenden Geräuschpegeln durch stetig lauteres Singen mitzuhalten, wollen wir ihnen in diesem Workshop eine kleine technologische Handreichung bieten. In einem Hardware-Workshop, der für Anfänger ausgelegt ist und von den IMM-Studenten Peter Thoma und Dennis Jüngel geleitet wird, bauen die Teilnehmer elektronische Vögel, die trotz einfachster Ingridienzien erstaunlich vielfältige und laute Töne von sich geben, sobald sie von leichten Windströmungen erfasst werden.  Nachdem ein kleiner Schwarm dieser Kreaturen fertiggestellt ist, wird er in einer gemeinsamen Intervention im Stadtraum ausgewildert, um einerseits den gestressten Vögeln akustische Schützenhilfe zu geben, und andererseits die City einen kleinen Schritt weiter zu renaturieren.

Intelligent Bacteria : Art in Culture (a workshop series)

Wine Science does not have to be costly, dangerous and inaccessible. Nor does one need a lab to get active; the workshop series ART IN CULTURE demonstrates alternatives. ART IN CULTURE is a workshop series under the umbrella of Intelligent Bacteria, a collaborative research programme between HONF and a scientist community from the University of Gajah Mada (UGM), Yogyarkarta, and consequently follows its guiding principle: to bridge the practice, theories and innovative ideas from the fields of art and science and apply this based on generic infrastructure and affordable technologies. In the workshop ART IN CULTURE members of HONF will teach the job of a scientist through an artistic approach, by making a slant culture Microbiology & electronic Workshop by HONF

 

4 Klassen audiovisueller Künste aus Berlin, Prag, Düsseldorf & Köln, 7 Tage Sonntag bis Samstag, ehem. Großraumkino aus den 30ern, inmitten der Wochenend-Ausgeh-Großraumdisko-Promenade Kölns,

Artists: Bungjun Kwon (KR), Cem Güney (TR), Dirk Specht (D), Davide Tidoni (IT), Ephraim Wegner (D), Franziska Windisch (D), House of Natural Fiber (ID), Jan-Kees van Kampen (NL), Jeffrey Boynton (US), Joker Nies (D), Georg Dietzler (D), hans w. koch (D), Julian Rohrhuber (D), Matthias Mainz (D), Micha Thies (D), Miki Yui (JP), Valentina Vuksic (CH), Lukas Truniger (D), Tobias
Grewenig (D)

Auriel Martin Reich, Barbora Námerová, Barbora Svarcová, Constantin Engelmann, Dennis Jüngel, Dominik Hildebrand, Fabian Scharpf, Henrik Plünnecke, Pengyu Huang, Ida Clay, Jonas Hummel, Jong Won Choi, Kalong, Karin Lustenberger, Katerina Bílková, Katharina Hauke, Laura Popplow, Lukas Vogel, Mona-Jean Cedar, Nadja Krüger, Natalia Fentisova, Peter Thoma, Petja Ivanova, Renate Wieser, Sascha Hanse, Sang Jun, Yoo, Sara Lopes, Tina Wilke, Tobias Purfürst, Das Translokale Rundfunkorchester, Yi-Ling Lam, kabelton

Supervisors: Echo Ho (KHM, Köln), Hannes Hölzl (IMM, Düsseldorf), Alberto De Campo (UdK, Berlin), Martin Blazicek (FAMU, Prag), Therese Schuleit (Artists, Festival & Location)

 

 

 

 

 

 

 

Homing Pigeon

“homebase” – The IMM Soundstormers

14:00 – 17:00 Ticketshop
Das Basislager der Klangstürmer: während eine Gruppe von Studierenden des IMM 48 Stunden lang akustisches Schwemmgut zwischen Düsseldorf und Köln entdeckt, erforscht und sammelt, wird der Ticketshop am Eingang des Kinos in eine Kontrollstation verwandelt, in der alle Daten der Expedition empfangen und verarbeitet werden. So werden Festivalpublikum und Passanten über die Aktivitäten der Klangsturm-Mannschaft auf dem Laufenden gehalten. Die Datenübermittlung erfolgt parallel mit Hilfe modernster sowie antiker Technologie!

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“Braindead” Yi-Ling Lam / KHM

15:00:00-16:30:24 Uhr und 18:40:00-20:19:24 Uhr Kino7
“Braindead” läuft in voller Kinolänge als Performance-Installation, (Leises Zuspätkommen oder leises Zwischendurchpäusschen oder auch leises Früheresgehen ist erlaubt!)

Der ultimativ-trashige Film “Braindead” (1992) von Peter Jackson, ist bundesweit beschlagnahmt, doch erfuellte er alles, was das Kino-Herz begehrte: von Action bis Love Story ueber Horror und das alles komplett als Comedy. Was in der Installation uebrig bleibt ist eine gekippte Kinosituation, vor sich hin vegetierende Lautsprecher in einem verlassenem Kinosaal.

“Sound Storming” Davide Tidoni and The IMM Soundstormers

17:00 Kino11
In einem zweitägigen soundwalk von Düsseldorf nach Köln erforschten Davide Tidoni und eine Gruppe von Studierenden des Düsseldorfer IMM die Akustik der Landschaft entlang des Rheins mit speziellen Hörtechniken und Interventionen.

Bei ihrer Ankunft in der homebase am Samstag abend wird die Gruppe die Sammlung von Klängen und Videos in einem performace/talk präsentieren.

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pbup

“back where it started” PowerBooks_UnPlugged

18:00, Kino 11:
4 Laptopmusiker gehen den Weg der Konsequenz in der neuen digitalen Mobilität, sie nutzen ihre Maschinen nicht nur als Klangerzeuger, sondern auch als “handheld soundsystem`mit allen klanglichen Eigenheiten des integrierten Lautsprechers. Durch drahtlose Vernetzung können die Computer miteinander kommunizieren und ein subtil räumliches Klanggewebe über den Kinosaal spannen. Genaues Hinhören ist angesagt, so leise war Elektronik seit Merzbouw nicht mehr!
Seit sie diesen Premierentext vor 8 Jahren verfast haben, kehrt das legendäre Netzwerkmusik-Ensemble wieder dahin zurück, wo es sich zum erstenmal live manifestiert hat: in der kuscheligen Atmosphäre eines Kinosaals – dazu noch in historischer 6-köpfiger Besetzung!

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cem

Cem Guney & Ephraim Wegener

19:00, Kino 11
The acceleration of technological progess has been the central feature of this century. Predictions are that the pattern of exponential growth (Moore’s Law being the most prominent example) that technology follows will lead to change comparable to the rise of human life on earth, or change so rapid and profound that it will represent a rupture in the fabric of human history. The precise cause of this change is the imminent creation by technology of entities with greater than human intelligence; this change is the hypothetical event defined as “Technological Singularity”. When technological progress becomes so rapid and the growth of artificial intelligence so great, the future after the singularity will become qualitatively different and harder to predict. Utopian predictions offer a gradual ascent with enormous benefits to mankind, contrasted starkly with other darker visions of the singularity with rapidly self-improving superhuman intelligences creating paradigm shifts that would represent a breakdown in the ability of humans to model the future thereafter, leading to the end of the human era. In respect to the aforementioned subject, our projects primary concern is to simulate conceptual modeling techniques implemented in the design and learning process of an Artificially Intelligent Digital Signal Processor. In this case our simulation is realized via sound generation and in direct connection is the abstraction that, an AI-DSP could be acknowledged as an extension of it’s creator and would be designed in this respect. Although sensitive and concerned with the implications of the singularity in general, there is great potential that leads us to have positive and even utopic thoughts of a human-equivalent machine designed to generate sound autonomously for the benefit of mankind.

“tripping through runtime” Valentina Vuksic

20:00, Kino11
Durch die magnetischen Sphären von Computerelektronik.
“Tripping through runtime” beobachtet das Verhalten von Computersystemen über ihre Geräusche. Telefonspulen wandeln die von elektronischen Teilen ausgestrahlten Magnetfelder in akustische Signale um. Bereits das Hochfahren eines Betriebssystems zeugt geräuschhaft von den Zwischenwelten der Soft- und Hardware. Stresstests, eigene Programme und Benutzeraktion setzen die Charakteristik eines jeden Computers akustisch in Szene.
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“Kalong”: prepared turntables

21:00
The thirsty ones will be here!

cinematic noise music by two creatures, four turntables and a mic.

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“Braindance”: Tobias Grewenig & Micha Thies & surprise guests

Programm Sonntag

P/N Studies

“PN-Studien” Live-Hörstück von Svann E. Langguth und Dirk Specht

17:00 Kino11
“PN-Studien” ist eine Live-Realisation des elektroakustischen Hörstücks “Para-Noise/Studie 2” (DLR/ 2009). Das Stück experimentiert mit den auditiven Methoden der Instrumentalen Transkommunikation (ITK). In der Aufführung werden verschiedene auf ITK-Entwicklungen basierende Techniken zur Erzeugung des Basisklangmaterials verwendet und miteinander kombiniert. “Erdische Methode gut – starker Besitzer – ich bitte – richtig” (aus: Breakthrough/K.Raudive).

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“Mr. Monodread and the League of Automatic Radios” Jonas Hummel

18:30 Treppenhaus
Mr. Monodread and the League of Automatic Radios aka das IMM-Rundfunkorchester: In einer installativen Performance werden manipulierte Radios über DIY Controller-Schnittstellen in einem Computer-Netzwerk zu einer radiophonen Gesamtcollage verbunden. Was ist das Verhältnis zwischen Medien, Konsumenten und Autoren – im Netzwerk der Maschinen wird der Empfänger zum Instrument.

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P/N Studies

“HONF IB:SC” A bacterial Improvisation

19:00 Foyer
Das House of Natural Fiber gibt einen orchestrierten Einblick in den Verdauungs- und Produktionszyklus von Bakterien, die sie in ihrer Installation IB:SC verwenden. Die Installation wird über das gesamte Festival zu sehen und hören sein.

House of Natural Fiber Website

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Franziska Windisch

“weather map collection 01” Franziska Windisch

20:00 Kino11
Franziska Windisch

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P/N Studies

“spongeworks” hans w. koch

21:00 Kino11
I like working with electronic sound taken from everyday-tools like hairdryers, metalwool for cleaning pots and pans or old computers. music-like sounds and structures are more or less a side-effect of the search for the proper abuse of these things.
koch’s web

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Byungjun Kwon

“-” by Byungjun Kwon

21:30 Kino11
I’d like to show a piece developed in the recent years starting from the interest in sound of handwriting. Self-made instruments like Piezo, camera, pen, analog synthesizer, and modified-printer will be generating live sound and image controlled by hand gesture.
Byungjun’s web

Knitting Secrets

Do. 09.Juni, 18 h

Der Minimalismus der Repetition, das leise Tuscheln der Stricklieseln, kristalline microsounds aus Laptop-Lautsprechern, die Grossmeisterin der small sounds in einem raren Auftritt. Und als Kontrastprogramm: das Trio Brachiale: es klingt so wie es heisst.

Do. 09.Juni, 18 h
Knitting Secrets

Der Minimalismus der Repetition, das leise Tuscheln der Stricklieseln, kristalline microsounds aus Laptop-Lautsprechern, die Grossmeisterin der small sounds in einem raren Auftritt. Und als Kontrastprogramm: das Trio Brachiale: es klingt so wie es heisst.

Peng Yu & Auriel M. Reich: Performance

18:00, Kino 8

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“Mr. Monodread and the League of Automatic Radios” Jonas Hummel

18:30
Mr. Monodread and the League of Automatic Radios aka das IMM-Rundfunkorchester: In einer installativen Performance werden manipulierte Radios über DIY Controller-Schnittstellen in einem Computer-Netzwerk zu einer radiophonen Gesamtcollage verbunden. Was ist das Verhältnis zwischen Medien, Konsumenten und Autoren – im Netzwerk der Maschinen wird der Empfänger zum Instrument.

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“PatchworkFamily” Sara Lopes, Katha Hauke, Dominik Hildebrand

19:00, Kino 11:
Patchwork bedeutet neue Kombinationen, Erweiterung des Einzelnen. Gemeinschaftssinn, Rituale, Wiederholung, Strickmuster. Kompositionen im Alltag. Sie bringen sowohl eigene Rhythmen, und durch Materialvielfalt auch eigene Sounds hervor.

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“Encore in Rete” network music, UdK Class

19:30, Kino
Laptops sind vollwertige Instrumente, Code ist das Interface – Im Stil von PowerBooks_UnPlugged spielen Studierende der UdK Musik, indem sie live Code umschreiben, auf verteilten Rechnern hoerbar machen, und den Code der MitspielerInnen lesen und ändern. * Mit Constantin Engelmann, Dominik Hildebrand, Sascha Hanse, Petja Ivanova, Alberto de Campo, u. a.

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“small sounds” Miki Yui

20:00, Kino11
“Miki Yui´s work deals with the memory of lived events. Focusing in particular on images and sounds, it reveals the trace, or wake, that these leave behind as they fade, after having appeared (in the former case) or been produced (in the latter).” Carlo Fossati
“It is an unusual gift, to be able to position other listeners inside your personal soundscape. However, on listening to these beautiful pieces, you will pretty soon find yourself standing amongst the invisible trees.” Anthony Moore on CD „magina“

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“Trio Brachiale &&” Martin Blazciek mit Alberto de Campo, Dominik Hildebrand, Hannes Hoelzl, Matthias Mainz

21:00, Kino11
Obwohl es auch als Dreigestirn unüberhörbar ist, bekommt das Trio Brachiale aus Berlin Unterstützung vom Prager Video-Performer Martin Blazciek und vom Kölner Ausnahmetrompeter Matthias Mainz:

“we rock the house – with subtlety”

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Artists

Tonic Train Sarah Washington (UK) & Knut Aufermann (DE)

www.vibrofiles.com
mobile radio
Tonic Train

Tonic Train nennt sich das Duo Sarah Washington und Knut Aufermann, die seit sieben Jahren musikalisch zwischen den abstrakten Welten des circuit bending und des Feedbacks pendeln. Angeregt von experimentellem Radio, haben sie immer mehr mit Antennen bestückte Aufnahmegeräte in ihr Live-Musik Set-up integriert. Sarah Washington ist eine Künstlerin, die mit Klang und Radio arbeitet. Die ehemalige Direktorin des London Musicians’ Collective half bei der Enstehung des Radiosenders Resonance 104.4 FM mit. Für Performances kreiiert sie elektronische Instrumente mit circuit bending toys, Ultrasonic Geräte und Radiotechnologie. Sarah macht innovative Radioarbeit, schreibt Artikel über Radio und Klangkunst und leitet Workshops für kulturelle europäische Institutionen. Sie half bei der Initierung des internationalen Netzwerks von unabhängigen Radiostationen namens Radia mit. Seit 2005 ist sie mit dem europäischen Radio und Klangkunstprojekt Mobile Radio unterwegs. Knut Aufermann hat Chemie, Tontechnik und Sonic Arts studiert und wurde stark durch seine Zeit als Manager der Londoner Kunstradiostation Resonance 104.4 FM geprägt. Nach zwei Jahren nomadischer Tätigkeit lebt er zur Zeit als freier Musiker und Radiokünstler in Köln.

Pierre-Laurent Cassiere (FR)

www.documentsdartistes.org/cassiere
Pierre-Laurent Cassiere

As a sound artist, Pierre-Laurent Cassière considers sound, acoustic fields and vibrations, as a
medium relating bodies and space through dynamic relationships. Out of a musical approach,
his sound installations, performances or devices deal with perception limits and aim to offer very
specific ways of listening. In his creative game, theoretically and practically related to history of
the media, analogue or digital audio-visual technologies become a matter to understand,
reorganise and reinterpret. Along with his sound research, Cassière develops expanded cinema
installations in which the deconstruction of cinematic systems and their placement in-situ offer
abstract and poetical experiences based on noise and light motion.

George Bagdasarov (CZ)

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“I was born an Armenian in 1978 to the sounds of rockets taking off into space from Kazakhstan. I never boarded any of those rockets, and spent all my life living in various locations throughout Eurasia. Now I live in Prague.
I began my studies at the technical university in Kaluga, then studied at the musical academy in Moscow, and later at the St. Petersburg film school. Today, I am a doctoral candidate at FAMU in Prague.
I have made various films as well as musical and visual works. I have even worked as a taxi driver. Some things have earned me awards, others haven’t. But I have enjoyed them all.
What I do, I do as a nomad. I don’t just move from place to place, but also from one field to the next. And sometimes I discover new pastures where I stay awhile.”

Yann Leguay (FR)

www.phonotopy.org, artkillart.tk

Yann Leguay , born in 1981 France, lives and works in Brussels. His approach to sound design for installation, performance and film centers on the materiality of sound. Both a visual artist and sound maker, and reverse, he has participated in numerous exhibitions including «Radiodays» at deApel Amsterdam, «Le Nouveau Festival» at Centre Pompidou in Paris and «French May» in Hong Kong. He also composes sound tracks for short films, as Planet A of Momoko Seto (2008).
In different projects, Cutter-Off / Wireless / Never-Record / RadioFreeRobots, he regularly performs live improvisation in concert places and multimedia festivals.
He is directing a DRIFT serie on the ArtKillArt label and he edited his sound work on Phonotopy .

Ulrich Troyer (AT)

www.ulrichtroyer.com

born in Innsbruck (A) in 1973
raised in Tyrol, Vorarlberg (A) and Southtyrol (I).
living in Vienna (A) since 1992
working as freelance musician & artist
member of the vienna vegetable orchestra since 2005
favorite comic strip & film: PERSEPOLIS by Marjane Satrapi
passport & stomach: Italian
favorite drink: coffee